Ob man will oder nicht: An die allermeisten GPS-Technologien hat man sich mittlerweile ja schon gewöhnt. Was vor wenigen Jahren noch wie übertriebene Science-Fiction klang, ist heutzutage gang und gäbe. Mit Hilfe von GPS und elektronischen Fahrtenbüchern kann man nicht nur sein Fahrzeug wie von Geisterhand durch völlig unbekanntes Terrain führen oder seinen Fuhrpark dank fortgeschrittener Fahrzeugortung auf Vordermann bringen. Man kann dank phantasievoll eingesetzter GPS-Technologien auch seine Freizeitaktivitäten mit zahllosen praktischen GPS-Gadgets verbessern.

Angesichts der rasanten Entwicklung der vielfältigsten GPS-Geräte in den vergangenen Jahren stellt sich die Frage, was das neue Jahr 2015 in Sachen GPS und Fahrzeugortung in der Hinterhand hält. Auf welche neuen Ideen darf man sich als Konsument freuen, welche existierenden Services werden besser?

Ein ganz großes Thema für alle Nutzer von GPS-gesteuerten Geräten, aber ganz besonders für Flottenmanager, ist der geplante Start des europäischen Equivalents zum GPS. Was viele nicht wissen: GPS, das für „Global Positioning System“ steht, wird vollständig von Satelliten gesteuert, die von den USA kontrolliert werden. Das ist für die alltägliche Anwendung natürlich an sich nicht schlimm, bedeutet aber, dass man von etwaigen Funktionsproblemen oder Störfällen in der Satellitensteuerung der USA negativ beeinflusst sein könnte.

Weil die Europäische Union mittelfristig nicht in diesem Sinne von den USA abhängig sein wollte, wurde vor gut zehn Jahren das sogenannte Galileo-Projekt ins Leben gerufen. Das neue System, das 2015 an den Start gehen könnte, verlässt sich bei seinen Angaben auf die Daten der EU-eigenen Satelliten, von denen letzten Endes 27 aktive plus drei als Ersatz in den Orbit geschossen werden sollen.

Als Effekt im Vergleich zum derzeit gebräuchlichen GPS würden deutsche und europäische Nutzer von Galileo vor allem eine höhere Abdeckung erfahren; eine weit höhere Genauigkeit kann allerdings nicht erwartet werden. Angesichts der aber ohnehin schon beeindruckenden Genauigkeit der meisten GPS-Geräte ist das sicherlich zu verschmerzen.

Für die Besitzer von Fahrzeugortungssystemen bedeutet der Wechsel, dass sie auf jeden Fall ihre bestehende Technologie hinsichtlich ihrer weiteren Tauglichkeit überprüfen sollten. Technische Details sind noch nicht bekannt, aber es kann davon ausgegangen werden, dass es auch für den Endabnehmer zu der ein oder anderen Umstellung kommen wird.

Abgesehen von dem großen Wechsel von GPS zu Galileo gibt es für den individuellen Konsumenten im neuen Jahr aber natürlich auch eine Reihe an tollen, neuen Erfindungen rund ums GPS. Besonders gespannt warten viele Technikfreunde auf die Markteinführung der sogenannten Smart Glasses. Das sind Brillengestelle, die als kleine Bildschirme fungieren und dem Träger es zum Beispiel ermöglichen, während des Laufens Emails zu lesen, oder via GPS Karten abzurufen. Das ganze sieht aus wie ein übergroßes Bluetooth-Set und wird einem erst einmal bestimmt wie aus der fernen Zukunft erscheinen.

Auch Freunden von Outdoor-Aktivitäten bietet das neue Jahr unzählige tolle Neuigkeiten. GPS-Tracker für faktisch jedes Terrain werden immer erschwinglicher und präziser. Auch die ausgefallensten Wünsche, wie zum Beispiel der nach einer Badekappe mit GPS-Sender, lassen sich heutzutage erfüllen. Dank der immer ausgereifteren GPS-Technologie kommen selbst die extremsten Hobbies in den Genuss der Vorteile präsizer Satellitennavigation.

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