Datendiebe GPS Fahrzeugortung wird heute nicht mehr nur von großen Logistikunternehmen eingesetzt, sondern gehört bereits zur Grundausstattung vieler Firmen.

Die Kfz Fahrzeugortung erleichtert die Kommunikation zwischen den Fahrern und der Zentrale, unterstützt die Einsatzplanung, hilft bei der Routenoptimierung und senkt den Verwaltungsaufwand rapide. Aus unternehmerischer Sicht gibt es eine Vielzahl von Gründen, die für den Einsatz von GPS Fahrzeugortung sprechen.

Datenschutz

Die Probleme beginnen erst beim Datenschutz. Denn durch die Ortung des Fahrzeugs ist ein Arbeitgeber natürlich auch über die Bewegungen und das Verhalten des Arbeitnehmers im Wagen informiert. Anonymität gibt es in dem Falle nicht, denn jeder Fahrauftrag in einem Unternehmen ist natürlich einem Mitarbeiter zuordenbar.

Zudem hat ein Arbeitgeber ein reales Interesse daran, über die Aufenthaltsorte von Fahrern, Außendienstmitarbeitern oder Dienstreisenden informiert zu sein. Noch problematischer wird es, wenn ein Firmenwagen privat genutzt werden darf. Denn dann hat der Arbeitgeber theoretisch auch die Möglichkeit, den Mitarbeiter in seiner Freizeit zu kontrollieren.
Informationen zur Baumaschinenortung finden Sie hier.
Achtung
Unternehmen, die mit GPS Fahrzeugortung arbeiten, sollten deshalb ein paar einfache Grundsätze beachten und gesetzliche Regelungen einhalten, um Misstrauen und damit ein schlechtes Betriebsklima zu vermeiden.

GPS Fahrzeugortung und Datenschutz

Zurzeit gibt es in Deutschland noch kein Gesetz, das den Beschäftigtendatenschutz regelt. Das heißt nicht, dass sich entsprechende Verhältnisse im rechtsfreien Raum befinden. Was im Umgang auf geschäftlicher Ebene erlaubt und verboten ist, regelt das Bundesdatenschutzgesetz .

Der § 28 „Datenerhebung und -speicherung für eigene Geschäftszwecke“ gibt auch den Rahmen für den Einsatz von GPS Fahrzeugortung vor. Der Paragraph setzt sich aus einer Vielzahl von Einzelregelungen zusammen, die nach dem allgemeinen Rechtsprinzip funktionieren „was nicht erlaubt ist, ist verboten“.

Definitiv klar ist, dass es sich bei GPS Standortdaten um personenbezogene Daten im Sinne des § 3 Absatz 1 des Bundesdatenschutzgesetzes handelt. Damit ist die Argumentation eines Arbeitsgebers, er überwache lediglich ein Fahrzeug, nicht aber eine Person, hinfällig.

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Dauerüberwachung ist verboten

Ein definitives Verbot gibt es auch für die Dauerüberwachung. Diese ist nach Ansicht des Gesetzgebers auf Grund des entstehenden permanenten Kontrolldrucks unzulässig. Gleichzeitig kann wiederum eine Einwilligung des Arbeitsnehmers diese Regelung aushebeln. Allerdings können auch Rechtsmittel bemüht werden, um festzustellen, ob diese Einwilligung freiwillig erfolgte.

Generell kann sich jeder Arbeitgeber auf die Festlegung des BDSG berufen, dass er mit der GPS Fahrzeugortung die Erfüllung eigener Geschäftszwecke bzw. die Wahrung berechtigter Interessen realisiert, denen keine überwiegenden schutzwürdigen Interessen des Arbeitnehmers entgegenstehen. Die konkrete Zweckbestimmung, wie immer beim Datenschutz erforderlich, ergibt sich natürlich aus der Tätigkeit des Unternehmens.
GPS Fahrzeugortung außerhalb der Arbeitszeit des Mitarbeiters ist dagegen ausdrücklich verboten.

GPS Fahrzeugortung und Mitarbeiterschutz

Jedes Unternehmen ist gut beraten, seine Rechte nicht nur einfach in Anspruch zu nehmen, sondern sie für die Arbeitnehmer transparent zu formulieren, am besten in der Betriebsvereinbarung. Indem die Verbote des BDSG explizit benannt werden, ist für die Arbeitnehmer auch deutlich, dass der Arbeitgeber seine Verpflichtungen kennt und willens ist, sie einzuhalten.

Mit der genauen Formulierung der Einsatzzwecke wird deutlich, wie eng die GPS Fahrzeugortung mit dem Tätigkeitsfeld des Unternehmens verbunden ist. Arbeitnehmer, die in einem definierten Bedingungsumfeld tätig sind, sind auch in der Lage, dieses anzuerkennen oder abzulehnen. In jedem Falle kommt das Unternehmen so zu klaren Verhältnissen, die für beide Seiten wichtig sind.

Einsatz im Unternehmen

Steht der Einsatz von GPS-Systemen in einem Unternehmen erst bevor, sollte mit den Beschäftigten im Vorfeld über die Sachlage gesprochen bzw. der Betriebsrat gemäß § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG schon in der Phase der Vorbereitung beteiligt werden.

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