Das Flottenmanagement ist kein klar definierter Begriff. Er ist ein Konstrukt, welches häufig von Dienstleistern benutzt wird, die große Fuhrparks verwalten und in diesem Sinne Controlling- und Steuerungssysteme anwenden, um Fahrzeuge zu organisieren. Doch damit nicht genug.

Erweitert umfasst das Flottenmanagement auch die Auswertung fahrzeugspezifischer Daten. Moderne GPS Systeme sind daher auch Teil des Fahrzeugdiagnosesystems und tragen einen großen Anteil dazu bei, das Fahrverhalten nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zu optimieren.
Flottensteuerung per GPS

Effizienz ist das Stichwort, welches gerade bei großen Speditionen und Fuhrparks eine wesentliche Rolle in der Kostenoptimierung spielt. Doch viele wissen nur wenig über das „Global Positioning System“, welches allgemein nur als GPS bekannt ist.

Aus dem Militär in die Wirtschaft – GPS Systeme

Die Flottensteuerung per GPS ist nicht, wie viele sicherlich denken mögen, eine Erfindung, die speziell für die wirtschaftlichen Bedürfnisse von Speditionen und Fuhrparks entwickelt wurde.

Das GPS an sich geht auf Wissenschaftler des amerikanischen Verteidigungsministeriums zurück, wo es in den 70-iger Jahren des letzten Jahrhunderts die bisherigen Satellitennavigationssysteme ablöste.

Schnell bemerkten die Menschen jedoch, dass sich dieses System auch außerhalb militärischer Zwecke einsetzen ließ. Mit zunehmender Verbreitung der GPS Systeme stellte sich auch die Frage, wie die Echtzeit-Standortbestimmung eigentlich funktioniert.

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Die Funktionsweise des GPS Signals

Dass die GPS Flottensteuerung überhaupt möglich ist, beruht auf unserem globalen Satellitensystem. Insgesamt gibt es derzeit 32 GPS Satelliten, die laufend Radiowellen auf die Erde senden. Diese Radiowellen können durch spezielle Empfänger ausgewertet und weiterverarbeitet werden.

Dieses System beruht auf der sogenannten Laufzeitmessung. Für eine aktuelle Standortbestimmung, beispielsweise bei LKWs aus einem Fuhrpark, welche durch die GPS Flottensteuerung katalogisiert sind, werden mindestens drei unterschiedliche GPS Satelliten benötigt. Durch die empfangenen Radiowellen ergeben sich Radien, die insgesamt genau einen Schnittpunkt haben.

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Dieser Schnittpunkt wird durch GPS Empfänger in Form von Koordinaten wiedergegeben. Dies wird als der aktuelle Standort des Empfängers ausgegeben. Die Standortbestimmung ist dabei auf eine Entfernung bis zu 10 Metern genau.

Effiziente Fahrverhaltensdiagnose

Aus dem Bereich der Fahrverhaltensdiagnostik sind GPS Systeme nicht mehr wegzudenken. Sie geben Aufschlüsse über die gefahrene Route, die Geschwindigkeiten bezüglich verschiedener Streckenabschnitte und indirekt auch über den Kraftstoffverbrauch.

All diese Daten können dank der Flottensteuerung via GPS nahezu in Echtzeit ausgewertet und direkt an den Fahrer weitergegeben werden, der sein Fahrverhalten dementsprechend anpassen kann.

Dies optimiert sowohl Arbeitszeiten, verhindert Terminüberschreitungen, verbessert den Kraftstoffverbrauch und reduziert nachhaltig laufende Betriebskosten. Vorsicht gilt jedoch bei personellen Überwachungssystemen durch GPS. Wer GPS Sender an einem Betriebsfahrzeug anbringt, der muss die Mitarbeiter und Fahrer schriftlich darüber informieren und um deren Zustimmung bitten.

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