Im Jahr 2014 wird es einige Neuerungen für die Autofahrer in Deutschland geben. So tritt auch eine neues Punktesystem 2014 in Kraft. Die neue Reform wurde vom Bundesrat abgesegnet und kann nun in Kraft treten.

Damit wurde das bereits seit 50 Jahren bewährte Punktesystem in Flensburg komplett neu reformiert und bringt den Autofahrern weniger Bürokratie und gleichzeitig mehr Transparenz.

 

Hier sind die neuen Regeln zum Punktesystem 2014

•Verkehrsverstöße verjähren immer für sich alleine. Ein neuer Eintrag führt nun nicht mehr dazu, dass die Tilgungsfrist automatisch verlängert wird.

•Der Punktekatalog wurde komplett neu überarbeitet und entrümpelt. Es werden nur noch Punkte vergeben bei Verstößen, die die Verkehrssicherheit direkt beeinträchtigen. Verstöße die keinen direkten Einfluss auf die Verkehrssicherheit haben, werden mit Inkrafttreten des neuen Punktekataloges gelöscht.

•Die Punktekategorien wurden von 7 auf 3 reduziert.

•Es erfolgt eine Einstufung nach „Vormerkung“ die bis 3 Punkte geht, nach „Ermahnung“ die mit 4 – 5 Punkten geahndet wird, nach „Verwarnung“ die zwischen 6 und 7 Punkten erteilt wird und nach der bittersten Pille für den Autofahrer, der „Entziehung der Fahrerlaubnis“. Hierfür sind mindestens 8 Punkte erforderlich.

•Ausschließliche Regelkunde wird abgeschafft und durch ein freiwilliges Fahreignungsseminar ersetzt. Dieses besteht aus einem verkehrspsychologischen und einem verkehrspädagogischen Teil. Das soll künftig eine reines „Absitzen“ der Strafe verhindern. Das Fahreignungsseminar geht in die Erprobungsphase und soll die kommenden fünf Jahre getestet und ausgewertet werden. Danach wird es eine Überarbeitung aufgrund der gesammelten Erkenntnisse geben.

•Im neuen Punktekatalog gibt es künftig klare Regeln, wie Punkte abgebaut werden können, zum Beispiel durch ein freiwilliges Fahreignungsseminar.

•Auch die Vorgaben für den Punkteeintrag werden geändert. So gibt es ab Inkrafttreten der neuen Punkteverordnung erst bei 60 Euro Strafe Punkte und nicht schon bei 40 Euro, wie das bisher war.

Laut ADAC schätzt, dass das neue Rabattsystem, das auf fünf Jahre begrenzt sein soll, danach zur Dauerregelung übergeht, falls es sich bewährt. Bisher können mit einem Seminar noch 4 Punkte abgebaut werden.
Daher lohnt es sich für diejenigen, die noch Punkte abbauen wollen, dies vor der Einführung des neuen Punktekatalogs noch in Anspruch zu nehmen. Danach ist nur noch ein Punkt in 5 Jahren möglich.

Den neuen Punktekatalog muss man kritisch betrachten, denn er bringt auch Verteuerungen bei Strafen mit sich. Das Wegfallen von Punkten soll wohl dazu führen, dass für Vergehen ohne Einfluss auf die Verkehrssicherheit höhere Busgelder die Folge sein werden. So kostet dann das Befahren der Umweltzone ohne Plakette nicht mehr 40 Euro, sondern den doppelten Preis.

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Weitere Neuerungen ab Januar 2015

Bei einem Umzug in ein anderes Bundesland können ab 1. Januar 2015 die Kennzeichen mitgenommen werden. Dies hat keinen Einfluss auf die Versicherungsgebühren. Sie berechnen sich weiter nach dem entsprechenden Wohnort.

Ebenfalls neu ab Januar 2015 wird sein, dass Fahrzeuge über das Portal des Kraftfahrt-Bundesamt unter Verwendung von Sicherheitscodes und dem neuen Personalausweis abgemeldet werden können. Außerdem wurde bei den Neuerungen für die Zukunft auch ein elektronischer Halterdatenaustausch beschlossen, der zwischen den EU-Mitgliedsstaaten erfolgen soll.

Dann werden auch grenzüberschreitende Ordnungswidrigkeiten nachverfolgt werden können. Die Daten der Halter dürfen allerdings nur dazu genutzt werden, um den Fahrer zu ermitteln, der für den Verstoß verantwortlich ist.