Es gibt derzeit wohl kaum einen Markt, der so hart umkämpft ist, wie der Markt von Navigationsgeräten. Denn die klassischen Modelle sehen sich nun einem ganz neuen Problem gegenüber: Smartphones mit integrierter Navigationsfunktion. Da die multifunktionalen Mobiltelefone mittlerweile weitaus mehr können, als nur zu navigieren, SMS zu senden oder das Telefonieren zu ermöglichen, greifen viele Fahrzeughalter gern auf die kleinen Wunderwerke zurück. Viele wissen dabei allerdings nicht, dass Smartphones noch immer zu den Mobiltelefonen zählen und während der Fahrt nicht bedient werden dürfen. Nichtsdestotrotz sinken die Preise für klassische Navigationsgeräte immer weiter und weisen dennoch immer bessere Funktionen auf. Ein kurzer Einblick in die Bewertungen der Stiftung Warentest zu aktuellen Navigationsgeräten soll daher im Folgenden gegeben werden.

Die besten Navigationsgeräte 2015 – ein Testüberblick

Im Gegensatz zu den letzten Jahren konnte die Stiftung Warentest bei nahezu allen getesteten Modellen gute Endnoten verteilen. Preislich reichte die Kostenspanne von günstigen 140 Euro bis hin zu doch etwas teureren Modellen um die 325 Euro. Als deutlicher Testsieger, was die Bedienung angeht, stellte sich das Falk Neo 550 bei den Modellen mit einer Displaydiagonale von 5 Zoll heraus. Mit 225 Euro liegt es preislich im Mittelfeld aller anderen Navigationsgeräte. Die etwas kleinere Version mit einer Bildschirmdiagonale von 4,3 Zoll, das Falk Neo 450, kann mit Kosten in Höhe von 177 Euro ebenso überzeugen. So wie sich die Falk-Modelle bei der Handhabung in den Vordergrund drängen, so können die meisten Geräte von TomTom mit nützlichen Zusatzdiensten überzeugen, bleiben jedoch in Sachen Routenberechnung etwas zurück. Bei Garmin-Geräten ist vor allem eine gute Sprachsteuerung zu erwarten.

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Hohe Schnelligkeit und sehr gute Navigation

Um der Konkurrenz nicht zu erliegen, haben sich die Hersteller anscheinend darauf konzentriert, die Navigationsqualität und Schnelligkeit zu perfektionieren. Nahezu alle Navigationsgeräte weisen einen Topwert auf, was die Routenberechnung angeht. Auch die Ansagen und Abbildungen auf dem Display sind sehr deutlich und verständlich. Etwas zu laute Ansagen, die beim Fahren merklich stören können, sind beim Becker Active 50 zu erwarten. Das Garmin nüvi 2460LMT benötigt sogar nur 3 Sekunden, um eine Route zu berechnen. Abgeschlagen auf den hinteren Plätzen liegt das TomTom Start, bei welchem die Berechnung bis zu 25 Sekunden andauern kann. Der Durchschnittswert aller Navigationsgeräte liegt bei circa 10 Sekunden für eine Routenberechnung.

Häufige Bedienungsmängel bei vielen Navigationsgeräten

Für viele Menschen, die vor allem kein allzu hohes technisches Verständnis mitbringen oder die sich während der Fahrt ganz einfach auf den Verkehr konzentrieren müssen, ist eine sehr leichte und unkomplizierte Bedienung des Geräts wichtig. Hier können lediglich die beiden bereits erwähnten Geräte von Falk sowie das Navigon 72 Premium überzeugen und werden von der Stiftung Warentest als „gut“ eingestuft. Was die Sprachsteuerung anbelangt ist das Modell von Garmin nicht zu übertreffen. Hier ist zudem eine kostenlose Kartenaktualisierung inklusive. Bei dem TomTom Go Live 820 Europe ist leider keine Bedienungsanleitung vorhanden, was den Einstieg bei diesem Navigationsgerät deutlich erschwert. Auf nützliche Zusatzfunktionen und Live-Services kann bei der TomTom-Go-Live-Serie zugegriffen werden. Hier wird der Fahrer beispielsweise über Stauwarnungen informiert. Dieser Dienst ist jedoch nur begrenzt kostenfrei.